Der Gestaltungswille

Wenn wir nur das tun, was wir bereits können, erreichen wir nur das, was wir schon erreicht haben!

Es gilt die Rahmenbedingungen soweit zu beeinflussen und zu erweitern, dass Gestaltungsfreiräume entstehen, in denen neue Lösungen realisiert werden können.

Politischer Gestaltungswille

Die kommunale Verwaltung ist gefordert, im Interesse der Gemeinschaft, ihre Bereitschaft zu zeigen, konventionelle Planungsansätze zu verändern. Zum Beispiel Bebauungsplanänderungen müssen aktiv vorgenommen werden, um Nutzungskombinationen zu ermöglichen. Ein anderes Beispiel ist es, dass der politische Wille bestehen muss, grundsätzlich die Bebauung an bestimmten Orten mit Sonderbauformen zu ermöglichen.

Ästhetische Gestalt

Der Lebensort kann nur zum persönlichen Lebensraum werden, wenn durch individuelle architektonische Gestalt die Identifikation ermöglicht wird. Dies gilt nicht nur für den privaten Bereich, sondern ebenso für ein Geschäftsgebäude und genauso für eine Kommune, die ein neues Rathaus bekommt und sich darüber identifiziert.

Anteil- und Inbesitznahme sind die wichtigsten Kriterien für eine erfolgreiche Umsetzung und fördern die Schaffung von nachhaltigen Werten.

Rechtliche Rahmenbedingungen

Neue Erkenntnisse im nachhaltigen Bauen führen dazu, dass die rechtlichen Rahmenbedingungen neu interpretiert werden oder den neuen Gegebenheiten angepasst werden müssen.
Dieser Dialog findet immer am konkreten Fall statt. Ein Beispiel ist, dass in herkömmlichen Pflegeheimen die Küche von den Bewohnern nicht betreten werden darf. Zusammen mit den politischen Instanzen, wurde eine Lösung gefunden die den Bewohnern erlaubt, in kleinen Gemeinschaften Wohnküchen einzurichten.

Technische Vorgaben

Mehrfachnutzungen von Gebäudegliedern, intelligente Kombination und sinnvoller Einsatz von unterschiedlichen ökologischen Materialien, sowie die Nutzung von Synergieeffekten sind Beispiele für nachhaltigen Einsatz technischer Ressourcen. Im neuen Holzhaus in Freiburg manifestieren sich viele neue technische Lösungen.

Finanzielle Modelle

Wir haben neue finanzielle Modelle entwickelt, um neue Wege zu gehen, die sonst nicht möglich gewesen wären. Ein Beispiel dafür ist pro scholare, eine genossenschaftsorientierte Non-Profit-Vermietungsgesellschaft, die in Form einer Solidargemeinschaft die Vermietungsrisiken von Kleinanlegern kompensiert.

Beispiel: Finanzielle Modelle

Pro Scholare -  Integratives Wohnen

Beispiel: Ästhetische Gestalt

Weingut Oberbergen

Beispiel: Technische Rahmenbedingungen

Mehrgeschossiges Mehrfamilienhaus in massiver Holzbauweise

Für kommunale Entscheidungsträger bieten Frey Architekten spezielle Beratung an Kontakt.