Werkkatalog

Neubau Gewerbliches Institut für Umweltanalytik, Nimburg, Deutschland 1993

Gebäude für Industrienutzungen sind in der Regel technisch orientiert und wirken manchmal steril und unpersönlich. Das zweigeschossige Industriegebäude folgt klassischer, architektonischer Gebäudegliederung und baut auf einem massiven Sockel auf, dessen Wände leicht ausgestellt sind, so dass die optische Wirkung der beständigen Erdverbundenheit verstärkt wird. Im Obergeschoss, dessen Taille leicht nach oben gesetzt ist, wechseln sich standardisierte Glaselemente mit Wandscheiben ab, so dass sich eine wirtschaftliche Struktur ergibt. Das Dach aber bildet mit seinem großen Dachüberstand einen eleganten Gebäudeabschluss.

Rubrik: Industrie, Neubau

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Ein integraler Planungsansatz ist unabdingbar, der ökologisch-ökonomische Aspekte mit gelungener formaler Gestaltung vereint.

Die isolierte Betrachtung von Einzelaspekten, z.B. Energie oder Gestaltung, vernachlässigt die auf Nachhaltigkeit ausgelegten Anforderungen.